Interview: Was beschäftigt Nachwuchspolitiker, was treibt sie um, wie stehen sie zur Mutterpartei?
Talentiertes Jungpolitiker-Trio (von links): David Schneider (Jusos), Steffen Funck (JU), Christian Grimm (Julis)

Steffen Gierescher und Michael Schmid haben die Köpfe der Jugendorganisationen vor Ort gefragt: David Schneider (Jusos), Steffen Funck (Junge Union), und Christian Grimm (Junge Liberale).

Gleich zum aktuellen politischen Geschehen. Was sagen Sie zum Rücktritt von Bundespräsident Köhler?

Schneider: Ich bedauere das. Ich habe seine überparteiliche Amtsführung geschätzt, er hat seine Rolle offensiv interpretiert. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass er mit der Kritik, die sicher überzogen war, besser umgehen kann.

Grimm: Ich bedauere auch, dass eine scharf geführte Diskussion zu seinem Rücktritt geführt hat. Es wird schwer, einen Nachfolger zu finden. Köhler ist immer respektvoll mit dem Amt umgegangen.

Funck: Seine Äußerungen wurden politisch ausgeschlachtet. Ich habe ihn für einen sehr guten und unabhängigen Bundespräsidenten gehalten. Diese Konsequenz zu ziehen, verdient Respekt.

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