05.06.2020 in Kommunales von SPD Rheingönheim

Wohnraum und Neubaugebiete in Rheingönheim SPD steht verlässlich und transparent zu ihren Forderungen

 
  • SPD Rheingönheim steht zum Neubaugebiet: natur- und familiennah mit bezahlbarem Wohnraum
  • Keine Schwarz-Weiß-Malerei: Innen- und Außenentwicklung gehen Hand in Hand
  • Angepasste Infrastruktur, ÖPNV, Schule und Kita sind Voraussetzung
  • Wachstum als Garant für aktives Mitgestalten

Ludwigshafen ist eine Stadt im Wandel – vor einigen Jahren Stellendezimierung bei einem großen Arbeitgeber in der Stadt, dann bis heute eine nachhaltige Erholung, gleichzeitig tiefgreifende Veränderungen in baulicher wie verkehrspolitischer Hinsicht prägen das Gesicht unserer Stadt.

Wir in Rheingönheim wohnen im „Grünen Süden“ von Ludwigshafen, viele Probleme und Themen scheinen uns nicht zu betreffen. Leider spiegelt diese Haltung nicht die Wirklichkeit wider, da auch wir Rheingönheimer Bürger von Ludwigshafen sind. Da wir auch von den Vorteilen profitieren, in einer Kommune der Metropolregion zu wohnen, müssen und wollen wir uns auch aktiv am Wachstum beteiligen.

Als Ortsverein der SPD in Rheingönheim stehen wir zu der sozialdemokratischen Tradition der gemeinsamen und sozialen Teilhabe, d.h. wir können uns nicht aus der Gemeinschaft ausklinken und nur von den Vorteilen profitieren zu wollen.

In Rheingönheim wird in der Gemarkung Riedlang/Kappes ein Neubaugebiet geplant. Die SPD Fraktion hatte in der Sitzung des Ortsbeirats zum Jahresbeginn sehr deutlich gemacht, dass es für ein Neubaugebiet klare Forderungen gibt. Der Neubau einer Schule und möglichst nicht die Verteilung auf mehrere Gebäude, Anschluss an die Straßenbahn durch Weiterführung der Trasse Richtung Neuhofen und, dass kein Teil unseres Stadtteils abgehängt wird, sind auch heute selbstverständliche Forderungen unserer Fraktion.

Jutta Steinruck fordert in Ihrer Agenda mehr bezahlbaren Wohnraum. Diese Forderung unterstützt auch die SPD in Rheingönheim, das Neubaugebiet muss unter diesen Gesichtspunkten eine ausreichende Fläche für Wohnungen mit bezahlbaren Mieten ausweisen. Wir wünschen uns ein lebens- und naturnahes Wohnen für alle Alt- und Neubürger in Ludwigshafen-Rheingönheim.

Wie schon im Kommunalwahlkampf 2019 gefordert, darf der alte Ortskern nicht vernachlässigt werden, d.h. Investitionen in die Infrastruktur (Straßen, Energieversorgung, Fernwärme) sind schon lange überfällig. Als langjährige Rheingönheimerin äußert sich die Stadträtin und Mitglied im Ortsbeirat Julia Appel zu den Ideen, ein Neubaugebiet zu entwickeln: “Regelmäßig werden wir von Bürgern angesprochen, die Wohnraum in Rheingönheim suchen. Die Information, dass bald ein neues Baugebiet geplant wird, wird durchaus positiv aufgenommen.“ Zu den Forderungen, ein Sanierungsgebiet im Innenbereich des Ortsteils einzurichten und kein Neubaugebiet zuzulassen, findet sie noch deutlichere Worte: „Es zeugt es von einer gewissen Doppelmoral, wenn Ortsbeiräte, die in den Rheingönheimer Neubaugebieten gut wohnen, dies anderen Familien verwehren wollen. Ich habe kein Verständnis für diese Schwarz-Weiß-Malerei: wir brauchen ein Gesamtkonzept für eine Entwicklung des Ortsteils als Ganzes und kein Auseinanderdividieren. Was spricht dagegen, ein Neubaugebiet zu planen und den Altbestand zu pflegen und Baulücken zu schließen? Für mich ist das kein Widerspruch.“

„Außerdem stehen im „Alt“Ortsteil gar nicht die Flächen zur Verfügung, die für ein Wachstum des Orts nötig sind“, fügt Rainer Geiger als Vorsitzender des Ortsvereines zu. „Stillstand ist Rückschritt. Ohne ein sinnvoll durch ein Ortskonzept geregeltes Wachstum werden wir in Rheingönheim auf kurz oder lang abgehängt. Es geht nicht darum, den Ortscharakter durch blindes Wachstum zu zerstören, sondern Menschen - und familiennah zu planen.“

„Wo möglich wollen wir „aus dem Bestand heraus“ entwickeln und trotzdem Alternativen bieten,“ meint Thomas Engeroff, Fraktionssprecher der SPD Rheingönheim. „Als meine Familie und ich vor einigen Jahren nach Rheingönheim gezogen sind, hatten wir auch die Wahl, einen Neubau im Neubruch zu beziehen. Wir haben uns jedoch bewusst für die Renovierung eines Altbaus im älteren Ortsteil entschieden. Warum sollen wir Familien vorschreiben, wo sie wohnen sollen? Indem wir beide Möglichkeiten bieten, kann jeder in Rheingönheim seinen Platz zum Leben finden. Ich sehe keinen Grund darin, nicht beide Projekte, Innenentwicklung und Neubaugebiet voranzutreiben. Wir sehen uns deutlich auf gleicher Linie mit unserer OB Jutta Steinruck, die sich immer nachhaltig für die Schaffung von Wohnraum einsetzt.“

Angesprochen auf die Idee der Stadt, eine „geteilte Schule“ zu bauen, d.h. die Gebäude in der Hilgundstraße weiter zu betreiben und hinter der Endstelle ein neues Schulgebäude für zwei Klassen zu errichten, äußert sich Oliver Bellin als Sprecher für Schulangelegenheiten:  „Ich bin selbst Vater von zwei Kindern. Den Umstand, die Kinder in zwei verschiedene Gebäude bringen oder später abholen zu müssen, betrachte ich nicht als familiennah. Die Bestandsbauten in der Hilgundstraße genügen in weiten Teilen nicht mehr den Anforderungen an moderne Gebäudeinfrastruktur. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass die Unterbringung der Schule an einem Standort modernes Lernen und größtmögliche Flexibilität in der Gestaltung des Schulalltags ermöglicht. Als SPD Rheingönheim fordern wir eine neue Schule in einem Gebäude und ein an den wachsenden Bedarf angepasstes Kita- und Hortkonzept.

„Bei der Idee eines Sanierungsgebiets im alten Ortsteil müssen alle Rahmenbedingungen beachtet werden“, meint der stellv. Ortsvorsteher und Ortsbeirat Peter Niedhammer. „Ein offizielles, förderfähiges Sanierungsgebiet stellt auch Ansprüche an die Grundstückseigentümer. Zwar sind Fördermittel ein sehr ansprechendes Instrument, da jedoch an viele Bau- und Renovierungsvorhaben enge Vorschriften geknüpft sind, können Bauherren nicht unbedingt frei entscheiden, höhere Kosten sind möglich. Wenn es um das Thema der innerörtlichen Entwicklung geht fordert die SPD Rheingönheim einen Anwohnerbeteiligung, damit alle Beteiligten über die Vor- und Nachteile bzw. über die Alternativen aufgeklärt werden können.“ Als Alt-Rheingönheimer freut sich Niedhammer über die Planungen für ein neues Gebiet, weist aber auch darauf hin, dass der „grüne Süden“ in Ludwigshafen nicht zubetoniert werden darf. „Ich bin sicher, dass unsere Stadtspitze die Versprechen für ein nachhaltiges und familiengerechtes Wohnen im Bebauungsplan umsetzt. Und dazu gehört nach unserem Verständnis, ökologisches und naturnahes Bauen vorzusehen. Dass der Ortsbeirat hierbei beteiligt wird, ist auch gut geübte Praxis.“

Kontakt

Julia Appel   j.appel@spd-rhg.de
Rainer G Geiger  r.geiger@spd-rhg.de

19.05.2020 in Kommunales von SPD Mundenheim

SPD Mundenheim: „Kampf dem wilden Müll Ecke Wegelnburgstraße/Einfahrt Zedtwitzplatz“

 
Müllcontainer am Zedtwitzplatz.

„An der Einfahrt zum Zedtwitzplatz über die Wegelnburgstraße (neben der alten Post) wird fast täglich zwischen die Abfallcontainer Restmüll und Sperrmüll abgelagert.

25.02.2020 in Kommunales von SPD Rheingönheim

Die Ludwigshafener Sozialdemokratie trauert um Dr. Werner Ludwig

 

Die Ludwigshafener Sozialdemokratie trauert um Altoberbürgermeister und Ehrenbürger Dr. Werner Ludwig. „Wie kein anderer hat Werner Ludwig die Entwicklung unserer prosperierenden Stadt und auch der Pfalz über Jahrzehnte hin geprägt. Mit seinem gesamten Lebensweg ist er für uns alle ein bleibendes Vorbild im Einsatz für Demokratie, Solidarität und Menschlichkeit. Wir verneigen uns vor seiner Lebensleistung“, sagt Parteichef David Guthier.

 

Werner Ludwig, am 27. August 1926 in Pirmasens geboren, musste 1933 mit seiner sozialdemokratisch geprägten Familie nach Frankreich emigrieren. Noch im Exil trat er an seinem 20. Geburtstag in die SPD ein. „Aus vielen persönlichen Gesprächen weiß ich, dass Werner Ludwig durch die Zeit der nationalsozialistischen Terrorherrschaft sehr geprägt wurde. Er stand stets für ein glasklares Bekenntnis gegen Rassismus, Antisemitismus sowie jedwede Art rechter Gesinnung und ist immer für freien Journalismus als wichtige Grundlage demokratischer Meinungsbildung eingetreten“, betont Guthier.

 

Die Stärkung und Weiterentwicklung der Sozialdemokratie hat Werner Ludwig auch während seiner Zeit als Oberbürgermeister von Juli 1965 bis Juni 1993 immer am Herzen gelegen, etwa im Amt des pfälzischen SPD-Vorsitzenden von 1962 bis 1980. „Bei seinen Spaziergängen durch die Quartiere hatte Werner Ludwig immer Zeit für viele Gespräche mit den Menschen. Auch am Parteileben hat er noch 2019 aktiv teilgenommen und schaute öfter im Quartierbüro Gartenstadt vorbei. Sein Heimatsortsverein trauert um sein größtes Mitglied“, sagt der Gartenstädter SPD-Vorsitzende, Ortsvorsteher Andreas Rennig.

 

„Als Vorsitzender des Bezirkstages Pfalz, Vorsitzender des Vereins Naturpark Pfälzerwald, Vorsitzender der Nahverkehrsgemeinschaft Rhein-Neckar und als Mitglied des Präsidiums des Deutschen Städtetags war er ein starker Interessenvertreter Ludwigshafens und gern gehörter Ratgeber weit über die Stadtgrenzen hinaus. Durch seine Tätigkeit als Vorsitzender des Aufsichtsrats der Pfalzwerke festigte er über 33 Jahre auch die Energieversorgung der Region“, erinnert Guthier. „Werner Ludwig hatte dabei bis zum Ende seiner Dienstzeit die Vision einer modernen Stadt am Rhein vor Augen. So entstand der Bebauungsplan Rheinufer Süd und die Planungsphase der S-Bahn Rhein-Neckar noch unter seiner Ägide. Die Öffnung der Stadt an den Rhein in ihrer heutigen Form trägt seine Handschrift.“ Entsprechend lang ist die Liste der Auszeichnungen für Werner Ludwig. Unter anderem überreichte ihm 1984 der DGB die Hans-Böckler-Medaille. 1986 folgte die Ehrenbürgerschaft der Partnerstadt Havering in Großbritannien. Der Bezirksverband verlieh ihm im gleichen Jahr den Pfälzer Löwen, 1990 wurde Ludwig das große Bundesverdienstkreuz verliehen, gefolgt von der Europa-Union-Nadel in Gold (1992). Die Stadt Ludwigshafen am Rhein ernannte ihn 1993 zum Ehrenbürger der Stadt. Für die Verdienste um die – Werner Ludwig auch persönlich sehr am Herzen liegende – deutsch-französische Freundschaft wurde ihm 1995 der „Officier de l‘Ordre National du Mérite“ und 2015 der „Officier de la Légion d’Honneur“ verliehen.

 

25.02.2020

05.02.2020 in Kommunales von SPD Rheingönheim

SPD LU: S-Bahn-Halte in Mundenheim und Rheingönheim nachhaltig im Netz vorsehen

 

Die Ludwigshafener SPD fordert nachhaltige Änderungen im regionalen
S-Bahn-System, „um endlich in Mundenheim und Rheingönheim
halbstündlich halten zu können“, so der verkehrspolitische Sprecher
Christian Schreider. Zuletzt wurden die nach der Hochstraßensperrung
kurzfristig eingerichteten zusätzlichen Halte zum 6.Januar schon
wiedergestrichen – unter Verweis darauf, dass der RNV-Busersatzverkehr
auf der Linie6 gut funktioniere. „Jeder noch so solide Ersatzbetrieb
durch Busse kann schnelle Schienenverbindungen nicht annähernd
ersetzen – nicht von den eingeschränkten statt wie nötig ausgebauten
Platzkapazitäten her und erst recht nicht für mobilitätseingeschränkte
Menschen“, verdeutlicht Schreider.

Das Problem sei aber ohnehin ein grundsätzlicheres: „Seit nunmehr 17
Jahren herrscht für zwei urbane Stadtteile und ihre eng benachbarten
bevölkerungsreichen Orte wie die Gartenstadt oder Neuhofen ein
Zustand, der gerade im Kernbereich von S-Bahn-Netzen bundesweit
beispiellos ist“, so Schreider: „Man stelle sich vor, in
Frankfurt-Höchst, Stuttgart-Untertürkheim oder Berlin-Wedding würde 50
Minuten lang keine S-Bahn stoppen – undenkbar.“ Dass einer städtischen
Antwort auf mehrere Fragen der SPD-Ortsbeiratsfraktion Rheingönheim
„Beschwerden baden-württembergischer Gebietskörperschaften“ über
Verspätungen durch die zwischenzeitlichen Halte zitiert würden, mache
die Sache nicht verdaulicher: „Dort im Neckartal hält die S-Bahn in
kleinen Ortschaften wie Zwingenberg mit seinen 698 Einwohnern
halbstündlich, hier bei uns trotz der Hochstraßen-Herausforderung
nicht – das ist inakzeptabel“, sagt Schreider. Man sehe zwar das
Bemühen der Verantwortlichen bei Schienen-Zweckverband und Bahn – es
reiche aber ganz offenkundig nicht: „Wir brauchen grundlegende
Änderungen im Gesamtsystem: etwa ein verändertes Liniennetz mit
größeren Puffern im Fahrplan, um Luft für beide Halte zu schaffen. Und
nötigenfalls eben modernere Züge mit besserer Beschleunigung.“

 

Kontakt:

Julia C. Appel j.appel@spd-rhg.de

Rainer Geiger r.geiger@spd-rhg.de

19.09.2019 in Kommunales von SPD Rheingönheim

Deponieplanungen immer transparent

 

 

„Die Behauptungen der FWG hinsichtlich der Deponieerweiterung am Hohen Weg nehmen absurde Ausmaße an“, empört sich Julia Appel, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Stadtrat und Ortsbeirätin.

„Es gehört zu unserer Aufgabe, dass sich Beiräte Sorgen um die Sicherheit der Bürger machen. Nun Nebelkerzen zu zünden und dem WBL Intransparenz und Täuschung vorzuwerfen, ist nicht korrekt. Der Werksleiter Herr Nebel hat im letzten Ortsbeirat zu allen gestellten Fragen Rede und Antwort gestanden und auch der genannte Ortsbeirat Herr Dr. Weickert war zugegen.“, ergänzt der SPD Fraktionsvorsitzende im Ortsbeirat Thomas Engeroff, „und es entspricht dem Gebot der Fairness, erst abschließend mit seinem Partner zu diskutieren und möglicherweise erst dann Befürchtungen zu äußern. Alles andere stellt keine Information für die Bürger dar, sondern schürt möglicherweise unnötige Ängste. Erst sollen die Fakten auf den Tisch, mit Fake News wollen wir alle nicht arbeiten. Die SPD Fraktion Rheingönheim kann die Vorwürfe aus dem Beitrag der Rheinpfalz vom 18.09. in dieser Form nicht nachvollziehen.“

Auch auf die Frage der FWG zum Thema Asbest wurde in der Sitzung eingegangen –davon zu sprechen, es sei mit den Gefahren nicht transparent umgegangen worden ist schlicht eine Lüge, was auch die vielen Zuhörer aus dem Ortsbeirat bestätigen können.

„Den Menschen mit Behauptungen und ungeprüfter Panikmache Angst zu machen ist nicht im Sinne einer bürgerfreundlichen und ehrlichen Kommunalpolitik. Die Deponieerweiterung wurde mit viel Engagement und Zeitaufwand in einer groß angelegten Bürgerbeteiligung vorbereitet. Dafür müssen wir dem WBL und allen Mitarbeitern danken.“, stimmt Günther Henkel, Baupolitischer Sprecher der SPD Fraktion im Stadtrat zu. „Unsere Idee, die Deponie höher zu machen um das Wäldchen zu retten muss nun selbstverständlich durch die Fachleute geprüft werden. Eine Lösung, die die Anwohner gefährdet, würde auch von der SGD Süd gar nicht genehmigt werden. Wir danken dem WBL und Herrn Nebel für die Flexibilität und die Offenheit.“, so Julia Appel abschließend. (jca/te)

Kontakt:

Julia Appel
j.appel@spd-rhg.de

Thomas Engeroff
t.engeroff@spd-rhg.de

15.08.2019 in Kommunales von SPD Rheingönheim

Präsenz der Ordnungskräfte das A und O

 

Die Bewertung durch Polizeipräsident Ebling hinsichtlich der Entwicklung des Berliner Platzes ist aus Sicht der SPD Stadtratsfraktion sehr erfreulich. Die SPD Stadtratsfraktion begrüßt die Arbeit der Polizei und des Kommunalen Vollzugsdienstes, die offensichtlich Früchte trägt, wenn man den Rückgang der Deliktszahlen betrachtet. „Wir danken den Ordnungskräften für den unermüdlichen Einsatz und sogar die Steigerung der Einsatzstunden trotz personeller Engpässe“,  so die Fachsprecherin für Sicherheit und Ordnung der SPD Fraktion Julia Appel. „Die Entwicklung neuer präventiver Angebote, wie der Sicherheitsbegehung, die auch die Bürger einbindet, ist sehr lobenswert. Die erfolgreiche und intensive Arbeit des AK SOS muss in diese Richtung weitergehen und die Sicherheitspartnerschaft mit der Bahn intensiviert werden. Die zusätzlichen Frühstreifen in den kritischen Stunden sowie das konsequente Durchgreifen bei Straftaten und Ordnungswidrigkeiten halten wir für absolut geboten“, bilanziert Appel weiter.

 

„Auch die Gefahrenabwehrverordnung zum Alkoholkonsum in der aktuellen Fassung hat sich laut Statistik bewährt. Das zeigt, dass die Instrumente greifen, die wir über Jahre entwickelt haben“, stellt der Fraktionsvorsitzende David Guthier fest. „Die Präsenz vor Ort ist das A und O, die Menschen fühlen sich einfach sicherer, wenn sie sich auf eine regelmäßige Anwesenheit der Polizei verlassen können. Wir fordern sowohl Stadtverwaltung als auch Polizei auf, die hohe Präsenz auch in Zukunft zu gewährleisten“, betont Guthier.

 

Insgesamt befürwortet die SPD Fraktion die Forderung des Polizeipräsidenten, politische Forderungen nur Aufgrund belegter Fakten zu stellen. Die emotionale und zum Teil populistische Diskussion muss zu Gunsten einer sachlichen Analyse und der Entwicklung von sachgerechten Lösungen aufhören. Im Rahmen der baulichen Veränderungen am Berliner Platz muss das Thema Angsträume und Beleuchtungskonzepte ein wichtiger Bestandteil sein, sowohl während der Bauphase als auch in der Gebäudeplanung“, fordert Appel abschließend.

07.08.2019 in Kommunales von SPD Rheingönheim

Mozartschule: Mit intelligenter Lösung in eine neue Zukunft für unsere Kinder

 

„Rheingönheim ist in den letzten Jahrzenten kontinuierlich durch Neubaugebiete gewachsen, nur nicht unsere Mozartschule“ berichtet der stellvertretende Ortsvorsteher und 2. Vorsitzende der SPD in Rheingönnheim Peter Niedhammer, „deswegen ist es uns sehr wichtig, dass bevor ein neues Neubaugebiet ausgewiesen wird erst einmal unsere Schule vorrausschauend und intelligent, erweitert wird.“


„Es ist nicht damit getan, ja es ist einfach viel zu kurzsichtig, den Vorschlag der Verwaltung der Stadt Ludwigshafen umzusetzen (Frühjahr 2019) einfach nur ein Klassenzimmer, ein Lehrerzimmer, sowie einen Raum für die Schulbibliothek anzubauen“ ergänzt der Fraktionsvorsitzende der SPD im Ortsbeirat Thomas Engeroff, „oder auch das angedachte Splitten der Schule an zwei Standorte kann für unsere Schulkinder nicht die Lösung sein.“ So Engeroff weiter, „Schule kann nur an einem Standort richtig funktionieren“.


„Da uns dieses Thema sehr wichtig ist, haben wir uns im Frühsommer dieses Jahres in einer Arbeitsgruppe zusammengesetzt, um unser Konzept für die Mozartschule zu erarbeiten“ so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Stadtrat und Vorsitzende der SPD Rheingönheim. „Uns ist sehr wichtig, dass wir ein Konzept haben, das ohne Probleme mittelfristig umgesetzt werden kann, und uns alle am Ort, vor allem unseren Kindern, nachhaltig etwas bringt.


Konzept des SPD Ortsverein LU-Rheingönheim zur Mozartschule


Ist Zustand:
Die Mozartschule in der Hilgundstraße 21 ist in ihrer heutigen Form, für die Aufgaben die sie hat, zu klein.
Die Verwaltung der Stadt Ludwigshafen schlägt vor (Stand Frühjahr 2019), einen Anbau für ein Klassenzimmer, ein Lehrerzimmer sowie ein Raum für die Schulbibliothek neu zu bauen.
Dies lehnen wir als Vorstand des Ortsvereines der SPD und als Fraktion der SPD im Ortsbeirat einstimmig ab, da dies den Anforderungen an die Schule auch für die Zukunft nicht gerecht wird.


Begründung:
Es ist geplant in Rheingönheim in naher Zukunft ein weiteres Neubaugebiet freizugeben. Dadurch wird die Anforderung an die Mozartschule deutlich erhöht. Wir als SPD Rheingönheim und unsere Fraktion im Ortsbeirat fordern deshalb, schon jetzt „intelligente Lösungen für Rheingönheim“ zu schaffen, und die Schule für die neuen Anforderungen nachhaltig zu rüsten.


Bedarf:
Die Schule ist um einen kompletten Klassenzug zu erweitern, bzw. der Bedarf plus Räumlichkeiten für die Schulbetreuung nach dem Unterricht, plus die Räumlichkeiten die die Verwaltung der Stadt Ludwigshafen vorgeschlagen hat. Der Schulhof ist zu erweitern und zum Teil in überdachter Form zur Verfügung zu stellen. Es ist wichtig für die Schulkinder, dass die Schule nur einen Standort hat. Eine Erweiterung an einem anderen Standort in Rheingönheim lehnen wir daher ab.
Es ist durch die Stadtverwaltung zu prüfen, in wie weit die Stadtteilbibliothek mit der Schulbibliothek zusammengelegt werden kann.


Vorschlag:
Eine angedachte Erneuerung der Turnhalle mit neuen Schulräumen obenauf, wird zu hoch im Vergleich zu den Nebengebäuden, und scheidet deshalb schon im Vorfeld aus.


1ter Vorschlag: Den hinteren Hof überbauen, 1-2- Stockwerke, siehe Plan  Vorteil: das EG als überdachter Schulhof und im 1. und 2.OG die zusätzlichen Räume.

Nachteil: den Anwohnern neben dem Schulgrundstück wird eventuell Tageslicht genommen.


2ter Vorschlag: Das exakt gleiche Gebäude (Hofeingang rechte Seite) noch einmal daneben stellen, siehe Plan 2
Vorteil: Optisch eine saubere Lösung. Hof wird in der alten Form beibehalten. Der historische Brunnen kann ins Gebäude integriert werden, und bringt den Kindern die Ortsgeschichte nahe. Kein Schatten für die Nachbarn.


Erweiterung Schulhof: Der Schulhof ist um Teile des Motzartparks zu erweitern, siehe Plan. Ein Teil des alten Schulhofes ist zu überdachen (hinterer Hof).


Sanitäre Anlagen: Neben den vorhandenen sanitären Anlagen im Schulhof, sind weitere im Inneren des Schulgebäudes zu errichten
Fahrradparkplatz: Fahrrad Parkplätze sind beim Hausmeisterbüro zu installieren.


iT Technik: Alle Klassenzimmer und andere Räume sind komplett zu verkabeln, ebenso ist ein WLAN einzurichten für Lehrer und Schüler, flächendeckend. Die Zimmer selbst sind mit modernsten Tafeln auszustatten.
(Der DigitalPakt Schule in RLP, Verwaltungsvereinbarung 17.5.2019)
Nutzung durch Dritte Eine Nutzung durch geeignete Dritte ist zu befürworten, z.B. Volkshochschule, Ortsbeirat usw.


Erneuerbare Energie: Die Dächer aller Gebäude der Schule sind nach Möglichkeit mit Photovoltaikanlagen auszustatten.


Zufahrt zur Schule: Wegen des sehr stark erhöhten Verkehrsaufkommens zu Schulbeginn und Ende (Bringen und Abholen der Kinder mit PKW/SUV) und der dadurch erhöhten Gefährdung der Schulkinder, die zu Fuß in die Schule kommen und gehen, ist die Hilgundstraße als Einbahnstraße einzurichten, in der Fahrtrichtung von der Hauptstraße kommend. Alle Straßen die auf die Hilgundstraße stoßen, sollen die (Einbahn) Fahrtrichtung von der Hilgundstraße aus haben. (rgg)


Kontakt:
Julia Caterina Appel
j.appel@spd-rhg.de

 

----------------------------------------------------

 

Plan 01 zur Mozartschule

 

Plan 02 zur Mozartschule

01.08.2019 in Kommunales von SPD Rheingönheim

Standpunkt: Die Zeit drängt

 

    „Bis zum 31.12.2020 soll der Aldi in der Mörschgewanne geschlossen werden, und noch ist kein Ersatz in Sicht“, so der Fraktionsvorsitzende der SPD im Ortsbeirat Thomas Engeroff, „wir haben schon 2014, als unsere derzeitige Vorsitzende der SPD, Julia Caterina Appel noch Ortsvorsteherin in Rheingönheim war, die ersten Vorschläge Aldi Süd unterbreitet. Nun wollen wir, da mit Herrn Heck ein neuer Ansprechpartner bei Aldi zur Verfügung steht unsere Ideen weiterentwickeln. Als Vertreter der SPD kann ich die Wichtigkeit einer intakten Nahversorgung am Ort nicht genug betonen. Wir sind sehr daran interessiert, Aldi SÜD weiterhin in Rheingönheim vertreten ist.

„Das kann ich nur bestätigen: die Zeit drängt“, so Julia Caterina Appel, Mitglied im Stadtrat Ludwigshafen „wir haben deshalb erneut zu Aldi Kontakt aufgenommen, und den Verantwortlichen jetzt neue Vorschläge unterbreitet: z.B. wäre es möglich eine Mini-Filiale einzurichten, oder aber als intelligente Lösung für den Standort Rheingönheim das komplette Grundstück in eine Tiefgarage wandeln, darauf ebenerdig einen neuen Laden mit vergrößerter Verkaufsfläche so wie heute bei Aldi SÜD üblich. Und dann ab dem 1.OG z.B. Studentenwohnungen wie Aldi SÜD es z.B. in Landau schon geplant hat.“

„Auch, wenn wir dann in der Bauphase einen Ausfall der Versorgung haben, wäre das Vorübergehend zu verschmerzen“ ergänzt Peter Niedhammer, der Stellvertretende Ortsvorsteher, „wichtig ist uns dass die Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger langfristig sicher gestellt ist für Rheingönheim.“ (rgg)

 

Kontakt:
Julia Caterina Appel
julia.caterina.appel@gmail.com


    

 

16.07.2019 in Kommunales von SPD Rheingönheim

Standpunkt. | Zur Diskussion Altlasten und natürliche Radonverteilung in den Rheingönheimer Gemarkungen.

 

Standpunkt.

Zur Diskussion Altlasten und natürliche Radonverteilung in den Rheingönheimer Gemarkungen.

 

Informationen und Diskussionen gehören zum demokratischen. Ebenso ist es selbstverständlich, Meinungen und Meinungsäußerung, die nicht der eigenen Maßgabe entsprechen, zu tolerieren, solange sie begründet und mit Augenmaß geäußert werden.

Die zur Zeit zum Thema Altlasten und Radonverteilung geführte Diskussion entspricht unserer Meinung nach nicht diesen Maßstäben. Vielmehr werden Vermutungen geäußert, die zwar sachlich richtig scheinen, jedoch ohne Not und z.T. aus dem Zusammenhang gerissen zur Diskussion gestellt werden. Die Folge ist die Verunsicherung der Bürger.

Bei der Information der Bürger und der Wähler durch gewählte Mandatsträger muss unserer Meinung nach eine hohe Sorgfaltspflicht gelten. Im Ortsbeirat besteht die Möglichkeit, über Anträge und Anfragen an die Stadt den Sachstand zu laufenden Vorgängen zu erfragen und Neues zur Diskussion zu stellen. Die Ergebnisse und Antworten bieten die richtige Plattform, um konkrete Schritte zu unternehmen, nachdem man sich kundig gemacht hat. Und nicht vorab.

Wir laden Sie ein, die öffentlichen Sitzungen des Ortsbeirats zu besuchen und freuen uns, wenn Sie uns mitteilen, wo aus Ihrer Sicht in Rheingönheim „der Schuh drückt“. So gut und wichtig Social Media-Auftritte wie z.B. Facebook sind, ersetzen diese nicht das Gespräch untereinander. Gerne stehen wir Ihnen zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung. Zur Kontaktaufnahme können Sie z.B. das Kontaktformular auf https://spd-rheingoenheim.de nutzen.

Im gerade vergangenen Wahlkampf hat die SPD Rheingönheim mit ihren "5 Punkten" die Eckpfähle unserer Politik für die nächsten Jahre vorgestellt. Anhand dieser Grundsätze werden wir unser Möglichstes tun, um das Leben hier in Rheingönheim lebenswert zu gestalten. Wir informieren Sie auf unserer Homepage und unserem Facebookauftritt über unsere aktuellen Schritte.  (te)

Rotes Frühstück

facebook

Counter

Besucher:1913837
Heute:102
Online:2