Ingrid Reske zur stv. Bundesvorsitzenden der AG 60plus gewählt

Auf Grund ihrer Aktivitäten in der Pfalz und im Unterbezirk Vorderpfalz wurde die Regionalvorsitzende Pfalz und Unterbezirksvorsitzende Vorderpfalz der AG 60plus Ingrid Reske am Wochenende bei der Bundeskonferenz zur stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt. Sie wurde 2017 erstmals in den Bundesvorstand gewählt sowie 2019 wiedergewählt und engagiert sich in vielen weiteren Gremien der Seniorenarbeit, wo sie diesen mit Rat und Tat zur Seite steht.

Ingrid Reske: „Ich arbeite weiter mit ganzer Kraft für eine gute Zusammenarbeit der Seniorinnen und Senioren sowie auch für die kommende Generation der Rentnerinnen und Rentner. Bei der kommenden Digitalisierung müssen wir darauf achten, dass wir die älteren Menschen am gesellschaftlichen Leben nicht abhängen.“

SPD gratuliert Gerd Itzek zum 75. Geburtstag

Am 29. Oktober 2022 vollendet der ehemalige Ludwigshafener Stadtrat und Landtagsabgeordnete Gerd Itzek sein 75. Lebensjahr. „Wir gratulieren Gerd Itzek ganz herzlich, sein 75. Geburtstag ist auch ein guter Anlass ihm Respekt und Anerkennung für sein bisheriges großes Engagement in vielen Bereichen zu bekunden. Er ist eine Persönlichkeit, die sich über Jahrzehnte mit viel Engagement für das Gemeinwohl und die sozialdemokratischen Werte eingesetzt hat und immer noch einsetzt“, betont der SPD-Stadtverbandsvorsitzende und Vorsitzende der Stadtratsfraktion David Guthier.

Gerd Itzek ist im Stadtteil Mundenheim beheimatet und in Hütschenhausen in der Westpfalz geboren. Er trat 1969 in die SPD ein und engagierte sich von Beginn an aktiv in der Partei. So war er langjähriger Schatzmeister der SPD-Pfalz und von 1992 bis 1996 vier Jahre Vorsitzender des Ludwigshafener Stadtverbandes. Dem Stadtrat in Ludwigshafen, gehörte er von 1979 bis 2004 an. Von 1987 bis 2001 war er auch als Geschäftsführer der SPD-Stadtratsfraktion tätig. Sein besonderes Augenmerk richtete er auf die wirtschaftlichen Belange der Stadt und deren Tochtergesellschaften. Sein Augenmerk war stets auf die Weiterentwicklung und die Zukunftsfähigkeit der Stadt und der kommunalen Gesellschaften gerichtet. Neben in verschiedenen stadträtlichen Ausschüssen, war Gerd Itzek auch Mitglied in den Aufsichtsgremien der TWL AG, GML, LUKOM, WEG und der Sparkasse Vorderpfalz. Für seine Verdienste für die Stadt Ludwigshafen wurde er mit dem Ehrenring ausgezeichnet.

In den Rheinland-Pfälzischen Landtag wurde er erstmals im Jahr 1983 gewählt. Ihm gehörte er 23 Jahre an. Hier war von 1987 bis 1991 Mitglied im Vorstand der SPD-Landtagsfraktion und von 1991 bis 2005 Vorsitzender des Haushalts- und Finanzaus-schusses des Parlaments. Am Ende seiner parlamentarischen Laufbahn wählte ihn der Landtag im April 2005 zu einem seiner Vizepräsidenten. Dieses Amt hatte er bis zu seinem Ausscheiden aus dem Landtag im Jahr 2006 inne.

In seinem SPD-Ortsverein Mundenheim ist Gerd Itzek auch nach Jahrzehnten in verschiedenen Ämtern, immer noch aktiv tätig. Derzeit ist er Schatzmeister des Ortsvereins. „Auch dies verdeutlicht die langjährige Verlässlichkeit und den steten Einsatz von Gerd Itzek für die Gemeinschaft“, so der Ortsvereinsvorsitzende Holger Scharff.

Weiterhin ist Itzek ehrenamtlicher Vorsitzender der Bürgerinitiative Ludwigshafen (BIL), Träger dreier Häuser der offenen Jugendarbeit sowie in einer Stiftung des Kinderschutzbundes engagiert. Gerd Itzek ist verheiratet, hat zwei Kinder und vier Enkelkinder. Guthier: „Wir wünschen Gerd Itzek und seiner Familie für die kommenden Jahre alles erdenklich Gute“.

SPD beantragt die Einrichtung einer inklusiv-pädagogischen Inobhutnahme-Stelle

"Kinder, die Systeme sprengen" so heißt ein Titel von Menno Baumann, einem bedeutenden Pädagogen, welcher sich hauptsächlich mit der Jugendhilfe und Kindern beschäftigt, die im System nicht ankommen. Umformuliert bedeutet das jedoch so viel wie, "Systeme, die Grenzen haben". Immer wieder kommt es vor, dass Kinder, denen in Krisensituationen geholfen werden muss, dringend Orte benötigen, wo sie sich sicher fühlen und wo sich - entsprechend Ihrer Bedarfe - um sie gekümmert werden kann. Nun kommt es immer häufiger dazu, dass Kindern aufgrund ihrer Verhaltenskreativität oder ihrer kognitiven und körperlichen Beeinträchtigung nicht ausreichend geholfen werden kann. So bleibt es den Pädagogen oft nur, das Kind in den Haushalt, der ohnehin überforderten oder ausgelaugt Eltern zu schicken - oder eben die Straße. 

„Wir als SPD möchten dem Rechnung tragen und beantragen deshalb eine inklusive Inobhutnahme-Stelle für Ludwigshafener Kinder“, so die jugendpolitische Sprecherin der SPD Stadtratsfraktion Romina Dimov. „Wir wünschen uns eine Kooperation aus umliegenden Jugendämtern und Trägern der Eingliederungshilfe, wie auch der Jugendhilfe.“

„Nur gemeinsam schaffen wir die Aufgaben, mit denen wir in beiden Professionen konfrontiert werden. Denn auch in der Eingliederungshilfe gibt es wenige Möglichkeiten, diesen akuten Bedarfen Rechnung zu tragen“, ergänzt der sozialpolitische Sprecher der SPD Stadtratsfraktion Holger Scharff. 

„Es ist die Aufgabe der Systeme, Grenzen zu erweitern und Bedarfe zu erkennen; nicht die Aufgabe der Kinder, in Systeme zu passen“, stellt Romina Dimov klar.

Ludwigshafen, 19.10.2022

(Foto: PxHere, Public Domain)

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