Simon tritt wieder an

Kommunales

Mundenheimer Ortsvorsteherin kandidiert 2019 erneut

Einstimmig hat der Vorstand des SPD-Ortsvereins Mundenheim Anke Simon (55) zur Kandidatin für die Ortsvorsteherwahl im Mai 2019 nominiert. Die Landtagsabgeordnete ist seit 2004 Ortsvorsteherin.

Simon ist in Frankenthal geboren. Nach der Mittleren Reife machte sie bei der Stadtsparkasse Ludwigshafen eine Ausbildung zur Bankkauffrau. Dort war sie bis 2011 tätig, bevor sie Berufspolitikerin wurde. Ihr politisches Engagement begann 1993, als Simon Mitglied der SPD wurde.

Zwischen 1998 und 2004 war die Mutter zweier Kinder Vorsitzende des Ortsvereins ihres Heimatstadtteils Mundenheim. Von 1994 bis 2004 war sie dort auch Mitglied im Ortsbeirat. 2004 wurde sie Mundenheimer Ortsvorsteherin. Im gleichen Jahr wurde sie in den Stadtrat gewählt und ist seitdem in der SPD-Fraktion aktiv.

Zeitweise war Simon auch stellvertretende Vorsitzende des SPD-Stadtverbands Ludwigshafen. Bei den Landtagswahlen 2011/16 gewann sie je eines der beiden Ludwigshafener Direktmandate. Trotz ihrer Verpflichtungen in der Landespolitik ist Simon weiterhin auch im Stadtrat und als Ortsvorsteherin politisch aktiv.

Simon ist als verbraucherpolitische und familienpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion tätig. Außerdem engagiert sie sich als Vorstandsmitglied der Aids-Hilfe im Arbeitskreis Ludwigshafen und stellvertretende Vorsitzende der Bürgerinitiative offene Jugendarbeit Ludwigshafen. Sie ist Mitglied im Kuratorium der Hochschule Ludwigshafen und im Landesbeirat für Familie. Weiterhin ist sie in mehreren Vereinen im Stadtteil engagiert.

Für Holger Scharff, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, ist Anke Simon die ideale Kandidatin für die Ortsvorsteherwahl: „Sie steht für Kontinuität, Sachverstand und Bürgernähe.“ Ihre Bilanz nach 14 Jahren im Amt sei sehr erfolgreich. Unter anderem habe sie sich für den Ausbau der Kita-Plätze, die Verbesserung des Lärmschutzes und eine stetige Sanierung der Schulen eingesetzt. Im Herbst will die Mundenheimer SPD ihre Kandidaten für Ortsbeirat und Stadtrat präsentieren.

(Rheinpfalz vom 24.08.2018)