AfA-Sprecher Holger Scharff: »Erhöhung des Mindestlohnes nicht ausreichend – wir werden am Ball bleiben.«

Veröffentlicht am 05.01.2021 in Arbeit
AFA

»Die Erhöhung am 1. Januar 2021 auf 9,50 Euro ist nicht ausreichend, um einen ganzen Monat vernünftig leben zu können«, so der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmer*innenfragen in der SPD Vorderpfalz (AfA), Holger Scharff.

Es gilt, wer einen vollen Monat ganztags arbeitet, der soll auch von dem Lohn seiner Arbeit einen vollen Monat vernünftig leben können. Die Preise sind in den letzten Monaten nicht gefallen, und für viele Arbeitnehmer*innen sind durch die Corona-Maßnahmen zusätzliche Belastungen hinzugekommen.

Auch mit einem Mindestlohn von 9,50 Euro wird es immer schwieriger, einen Monat finanziell vernünftig leben zu können. Viele dieser Familien müssen sich Hilfe an der Tafel holen, damit sie am Ende des Monats noch satt zu essen haben.

Um die finanziellen Probleme ein wenig zu mildern, muss der Mindestlohn auf mindestens 12.50 Euro angehoben werden.

Holger Scharff: »Es kann nicht sein, dass in einer wohlhabenden Gesellschaft Kinder und Eltern am Ende eines Monates hungern, weil sie kein Geld mehr zum Einkauf haben. Es ist eine Schande, dass für immer mehr Menschen nur noch der Weg zur Tafel bleibt. Es ist die Aufgabe aller in der Verantwortung Stehenden, hier für Verbesserungen zu sorgen.«

 

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