
Nach der Ankündigung der BASF, ihre werkseigenen Wohnungen zu verkaufen, plädiert die Ludwigshafen SPD für deren Verbleib in Verantwortung vor Ort: „Die Verkaufsabsicht der BASF sehen wir mit Sorge. Fortwährender Mieterschutz steht für uns an oberster Stelle. Wir fordern deshalb die Stadtspitze und die GAG auf, sich um die Übernahme der Wohnungen zu bemühen, ein entsprechendes Konzept zu erstellen und mit der BASF in Gespräche einzutreten. Was nicht passieren darf: ein Verkauf an rein gewinnmaximierende anonyme Immobilienunternehmen ohne Bezug zu Ludwigshafen“, betonen der Stadtverbandsvorsitzende Gregory Scholz MdL, seine Stellvertreterin Beatrice Wiesner und die Fraktionsvorsitzende Julia Caterina May.
„Bezahlbarer Wohnraum ist eine sozialpolitische Frage ersten Ranges. Wir haben nie den Fehler wie etwa Berlin begangen, Wohnungen in größerem Stil an private Immobilienunternehmen zu veräußern. So konnte Ludwigshafen über seine Tochter GAG einen verantwortungsvollen und bezahlbaren Wohnungsmarkt erhalten. Dieser Gedanke muss nun auch leitend sein, wenn es um den Umgang mit den BASF-Verkaufsabsichten geht. Wir begrüßen, dass die GAG bereit ist, alle Optionen zu prüfen“, betonen die Sozialdemokraten. „Für diese Linie werden wir uns auch im Stadtrat und ich mich persönlich auch im GAG-Aufsichtsrat einsetzen“, so May stellvertretend für Fraktion und Partei.
