Anfrage im Stadtrat zur Schülerbeförderung mit dem ÖPNV

Pressemitteilung

Die SPD-Fraktion hat zur kommenden Stadtratssitzung am 17.09.2018 hinsichtlich der Schülerbeförderung mit dem ÖPNV eine entsprechende Anfrage an die Verwaltung gerichtet. Grund sind Beschwerden von Eltern hinsichtlich der Durchführung der Schülerverkehre in unserer Stadt. „Konkret wurden wir informiert, dass Bahnen ausgefallen und Busse überfüllt wären. Teilweise würden Fahrzeuge an Haltestellen vorbeifahren und Schülerinnen und Schüler nicht mitnehmen, so dass sie verspätet zum Unterricht kämen“, so die Fraktionsvorsitzende Heike Scharfenberger.

 

Grundsätzlich möchte die SPD-Stadtratsfraktion wissen, mit welchen Schulbuslinien werden die einzelnen Schulen unmittelbar angedient und wie sehen die planmäßigen Abfahrtszeiten an den einzelnen Haltestellen und die planmäßigen Ankunftszeiten aus. Dies gilt auch für die regulären ÖPNV-Linien und Sonderlinien, die für die Schülerbeförderung angeboten werden.

 

Darüber hinaus soll die Verwaltung Auskunft über den zeitliche Informationsfluss zwischen der RNV, der Verwaltung und den Schulen geben, wenn einzelne Bahnen und Busse ausfallen bzw. Verspätungen haben oder einfach wegen „Überfüllung“ Fahrzeuge an Haltestellen nicht mehr anhalten und wartende Schülerinnen und Schüler nicht mitgenommen werden.

 

Auch stellt sich für die SPD-Fraktion die Frage, inwieweit die Verwaltung selbst, die Durchführung der Schülerverkehre im Hinblick auf die Einhaltung der Abfahrts- und Ankunftszeiten sowie der eingesetzten Fahrzeuge hinsichtlich der erforderlichen Kapazitäten prüft, damit eine ordnungsgemäße Beförderung der Schülerinnen und Schüler zu und von den Schulen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen gewährleistet wird.

 

Anke Simon, jugendpolitische Sprecherin der Fraktion: „Es sollte gewährleistet sein, dass die angegebenen Fahrpläne und Fahrzeiten so gestaltet sind, dass die Schülerinnen und Schüler rechtzeitig und ohne Stress zu ihren Schulen gelangen können. Dies ist derzeit offensichtlich in einigen Fällen nicht der Fall und zeitnah zu verbessern. Dafür werden wir uns einsetzen“.

 

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