SPD: Hat die Pfalzenergie GmbH eine Zukunft?

Pressemitteilung

„Nach der Gründung der neuen Gesellschaft EnergieSüdpfalz GmbH stellt sich für die SPD-Stadtratsfraktion die Frage: Hat die Pfalzenergie GmbH überhaupt eine Zukunft?“, so Hans Mindl, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion und Sprecher für die „kommunalen Unternehmen“.

Ziel bei der Gründung der Pfalzenergie GmbH, initiiert und unter der Federführung des Bezirksverbandes Pfalz, im Jahr 2009 war ein Gemeinschaftsunternehmen der pfälzischen Energieversorger zu realisieren, um diese, in einem permanent sich ändernden Markt und Wettbewerb zu stärken und die kommunale Energiewirtschaft zu sichern. Ein sicherlich gut gemeinter gemeinsamer Weg, den gemäß dem Stadtratsbeschluss vom März 2009 auch die Technische Werke Ludwigshafen AG (TWL) mitgegangen ist.

Mindl: „Was hat sich im vergangen Zeitraum nun zum Vorteil der beteiligten Unternehmen, in unserem Fall der TWL getan? Auch diese Frage muss beantwortet werden!“ Mit eine Bedingung des damaligen Stadtratsbeschlusses war auch, dass innerhalb der ersten zwei Jahre
nach Gründung der Pfalzenergie GmbH, die ersten beiden Kompetenzgesellschaften gegründet sein sollen. Gesellschaften, die in verschiedenen Bereichen, zum Beispiel im Vertrieb und
Abrechnung, operative Aufgaben für eine Optimierung der Kostenstruktur übernehmen sollten. Bis jetzt wurde jedoch, auch nach zwei Jahren, keine der geplanten Gesellschaften gegründet.

Dies zeigt, dass eine eventuelle Umsetzung des geplanten Vorhabens „Pfalzenergie“ doch weitaus schwieriger erscheint, als sich die damaligen Initiatoren einschließlich der Beraterfirma, die den Prozess begleitet hat, gedacht haben.

Nach dem bisher noch keine Kompetenzgesellschaft gibt und nun mehrere Südpfälzische Energieversorger eine auf ihr regionales Gebiet bezogene EnergieSüdpfalz GmbH ins Leben gerufen haben, muss aus Sicht der SPD-Stadtratsfraktion Ludwigshafen die Frage nach der Zukunft und der Aufgaben der Pfalzenergie GmbH gestellt werden.

„Wir werden deshalb die SPD-Fraktion im Bezirkstag bitten, das Thema aufzugreifen. Ebenso werden es die AR- Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion im Aufsichtsrat der TWL AG ansprechen“, sagt Mindl

 

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