Scharfenberger: Pfalzmarktweg, offener Umgang mit den Bürgern

Pressemitteilung

?Selbstverständlich kann jeder öffentlich seine Meinung zu Themen äußern, sie sollte aber sachlich und ohne Polemik sein und nicht Personen in ungerechter Weise diskreditieren, so Ortsvorsteherin Heike Scharfenberger zum Bericht ?Rasende Traktoren? im Marktplatz LU am 22. August 2012 von Karl Heinz Kistner.

Es ist einfach falsch, wenn in dem Bericht behauptet wird, niemand interessiert sich für die Sorgen und Nöte der Anwohner der Durchgangsstraßen. Richtig ist, dass das Thema in Ruchheim mit ganz oben auf der Agenda steht und auch für mich als Ortsvorsteherin eine Herzenssache ist und keine vollmundige Beteuerung, wie von dem Autor des Berichtes fälschlicher Weise geäußert. Ich gehe auch offen mit der Thematik um und stehe jederzeit den Ruchheimer Bürgerinnen und Bürger Rede und Antwort. Dies gilt nicht nur für den Pfalzmarktweg, sondern für alle Themen unseren Stadtteil betreffend.

Die Realisierung des Pfalzmarktweges betreffend sei an dieser Stelle grundsätzlich angemerkt, dass dies ein Prozess mit vielen Beteiligten ist. Die notwendigen Beschlüsse müssen im Stadtrat gefasst werden, die Stadtverwaltung setzt diese dann um. Weiterhin sind die ebenfalls betroffenen umliegenden Gemeinden und der Kreis mit einbezogen, die sich ebenfalls in ihren Gremien damit befassen müssen. Auch das Land und das DLR sind maßgeblich an dem Prozess beteiligt. Es findet ein Planungsverfahren statt, in dem auch über Grundstücksabkäufe oder – umlegungen beraten werden muss. Zusammenfassend ist festzustellen, dass dies ein sehr komplexer Prozess ist, der schon gar nicht von einem Gremium bzw. einer einzelnen Person entschieden werden kann.

Meine Maxime war und ist, gemeinsam mit der Bürgerschaft, der Verwaltung und allen Betroffenen die Probleme anzugehen, zu erörtern und nach Möglichkeit eine einvernehmliche Lösung herbeizuführen. Und zwar im Rahmen des Machbaren, realitätsbezogen und mit Augenmaß sowie mit gegenseitigem Respekt. Auch muss man sensible Themen behutsam bearbeiten, um am Schluss das bestmögliche für die Bürgerschaft zu erreichen. Polemik und Populismus, wie zuletzt verstärkt aufgetreten, schaden sehr oft mehr als sie helfen.


Heike Scharfenberger
Ortsvorsteherin von Ruchheim