Posttunnel-Öffnung: SPD kritisiert Baudezernenten

Kommunales

Schneider: „Lassen uns von Dillinger nicht länger hinhalten“

„Wir stehen zur Öffnung des Posttunnels vom Hauptbahnhof zum Technologie- und Bildungszentrum an der Bruchwiesenstraße. Das haben wir wiederholt deutlich gemacht. Dabei bleibt es“, erklärt die Ludwigshafener SPD nach unserem Bericht vom Dienstag zum Thema („Die unendliche Geschichte“).

„Es ist gut, dass im Doppelhaushalt 2015/16 entsprechende Mittel eingestellt sind. Die Verhandlungen mit der Post über das fehlende Grundstück müssen zeitnah abgeschlossen werden. Wir werden uns von Baudezernent Klaus Dillinger nicht länger hinhalten lassen“, bezieht Stadtverbandsvorsitzender David Schneider Stellung. „Eine kombinierte Nutzung des Tunnels für Fußgänger und für die Fernwärmeleitung der Technischen Werke TWL wäre optimal, da ein Teil der Kosten durch die Fernwärmeleitung refinanziert und von den TWL übernommen werden könnte“, ergänzt seine Stellvertreterin Anke Simon, Landtagsabgeordnete und Ortsvorsteherin von Mundenheim. Mit Blick auf die erforderliche Sicherheitsprüfung wundert sich Schneider: „Ich frage mich, warum diese Prüfung seitens der Verwaltung nicht bereits in Auftrag gegeben wurde. Etwaige Auflagen, die sich aus dieser ergeben könnten, könnten dann direkt in die weitere Planung einfließen. Das seit langem bestehende Angebot der Hochschule einen Schließdienst zu übernehmen, um den Tunnel nachts abzusperren, begrüßen wir in diesem Zusammenhang ausdrücklich.“

Wie berichtet, arbeiten, lernen und studieren rund 9000 Menschen täglich in dem Bereich westlich der Gleise an der Hochschule, den angrenzenden Berufsbildenden Schulen und den dort ansässigen Firmen. Die Verkehrs- und Parkplatzsituation ist angespannt. Die Öffnung des Posttunnels ist seit Jahren ein Thema.

(Rheinpfalz vom 06.11.2014)