Posttunnel - Jetzt ist zeitnahes Handeln der Verwaltung gefordert

Pressemitteilung

„Wir begrüßen es und freuen uns, dass nach offensichtlich langen Verhandlungen der Gestattungsvertrag zur Nutzung des Posttunnels zur Verlegung von Fernwärmerohrleitungen zwischen der TWL AG und der Deutsche Bahn nun unterzeichnet wurde“, so die Stadträtin und Ortsvorsteherin von Mundenheim, Anke Simon, MdL.

 

Dies ist aus Sicht der SPD ein weiterer Schritt hin zur Realisierung unserer langjährigen Forderung, den Posttunnel vom Hauptbahnhof zur Fachhochschule sowie den Berufsbilden Schulen für Fußgänger zu öffnen. Ein Grundstück für den Abriss des Tunnelteils auf dem Gelände der Deutschen Post sowie eines kleinen Grundstücks in der Ernst-Boehe-Straße, wurde bereits schon vor einiger Zeit vom der Grundstücksverwaltung der Stadt gekauft.

 

Simon: „Der Ball liegt nun im Spielfeld der Verwaltung, die nun zum weiteren Handeln aufgefordert ist. Der auch schon langjährige Wunsch der dortigen Bildungseinrichtungen, dass die Studierenden und Schülerinnen und Schüler dringend auf die Öffnung des Posttunnels angewiesen sind, findet meine vollste Unterstützung“.

 

Derzeit kommen viele Personen der dortigen Einrichtungen mit der Bahn im Hauptbahnhof an und müssen dann mit dem Bus zur Bruchwiesenstraße fahren. Die Öffnung des ehemaligen Posttunnels für Fußgänger würde eine direkte Verbindung herstellen und so keine zeitintensiven Umwege mehr für die Betroffenen mit sich bringen.

 

Ebenso würde die Öffnung eine wesentliche Entlastung des ÖPNV und Individualverkehrs im Bereich der Bruchwiesenstraße bedeuten und eine Verbesserung der dortigen Parksituation mit sich bringen. „Gerade im Hinblick des „Projekts City-West“, verbunden mit dem Abriss der Hochstraße Nord gilt es, während der Bauphase möglichst viel Individualverkehr im Stadtgebiet zu vermeiden, was mit der Öffnung des Posttunnels realisierbar wäre“, so die Fraktionsvorsitzende Heike Scharfenberger, MdL.

 

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