Kritik an Verwaltung wegen Abbau von Spielgeräten

Pressemitteilung

„Mit großem Erstaunen hat die SPD-Stadtratsfraktion von schriftlichen Informationen der Verwaltung an verschiedene Kleingartenbauvereine erfahren, dass Spielgeräte in ihren Anlagen abgebaut werden sollen. Die Vereine sind von dieser Ankündigung genauso überrascht wie wir, dass ohne mit den dortigen Verantwortlichen im Vorfeld zu reden, ein Abbau von Spielgeräten erfolgen soll. Dies ist kein guter Stil, gegenüber den in den Vereinen ehrenamtlich Tätigen“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Hans Mindl.

 

Die SPD erwartet, dass der zuständige Bereich der Verwaltung unmittelbar mit den Vereinen persönlich Kontakt aufnehmen und vor Ort in den jeweiligen Anlagen die Thematik erörtern wird. Grundsätzlich gilt für die SPD: „Spielplätze sind wichtig für die Kinder in unserer Stadt. Deshalb ist die Verwaltung gefordert, die Spielplätze zu pflegen sowie in instand zu halten und rechtzeitig über eventuell benötigten Ersatz an Spielgeräten auch die entsprechenden politischen Gremien zu informieren. Das heißt, nicht wie geschehen, auf Anordnung einer Abteilungsleiterin einfach Fakten zu schaffen“, betont Mindl.

 

Wie bekannt, hat die die SPD-Stadtratsfraktion hat in den vergangenen Wochen alle Spielplätze in Ludwigshafen besucht, um sich über den aktuellen Zustand zu informieren. Insgesamt gibt es bei uns mehr als 220 Spielplätze und zwar, über alle Stadtteile verteilt. Als Ergebnis haben wir festgestellt, dass bei verschiedenen Spielanlagen ein Handlungsbedarf besteht, sowohl was die Pflege, die Verkehrssicherheit, den Zustand und die Ausstattung mit Spielgeräten betrifft.

 

Im Doppelhaushalt 2017 und 2018 sind entsprechende Finanzmittel für die Spielplätze eingestellt, auch um Spielgeräte zu ersetzen. Gemäß der Produktbeschreibung der Spielflächen im vorgelegten Haushalt, sind diese der Kategorie „Pflichtaufgabe“ zugeordnet und als Auftraggeber wird „Bundesauftrag“ auf der Grundlage verschiedener Gesetze genannt.

 

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