Jusos mit Kampfgeist - SPD-Jugendorganisation bestätigt David Schneider

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Die Enttäuschung über die Niederlage der SPD bei der Bundestagswahl war den Ludwigshafener Jungsozialisten auf ihrer Stadtverbandskonferenz am Montagabend noch deutlich anzumerken. Sie gaben sich aber kämpferisch und bestätigten David Schneider als Vorsitzenden.Die auf der Konferenz geforderte Wahlanalyse durch die anwesende SPD-Bundestagsabgeordnete Doris Barnett und den SPD-Unterbezirksvorsitzenden Günther Ramsauer verschob die Konferenz wegen der fortgeschrittenen Zeit. Sowohl Barnett als auch Ramsauer lobten jedoch den SPD-Nachwuchs. Barnett bedankte sich vor allem für die intensive Unterstützung im Wahlkampf.

Ramsauer sagte: „Seit langem hat es nicht mehr eine so harmonische und aktive Truppe gegeben."Juso-Vorsitzender David Schneider meinte, Barnett habe sich nichts vorzuwerfen. Sie habe einen aktiven Wahlkampf geführt. Dass die SPD bei der Kommunalwahl dagegen knapp vor der CDU gelegen habe, sei auch ein Verdienst der Jusos, meinte Schneider weiter. Sie hätten aber einen „vielleicht zu solidarischen Wahlkampf für die SPD gemacht". Denn ihr eigener Kandidat Frank Dudek habe nur den vorderen Platz auf der Nachrückerliste belegen können.David Schneider, seit Oktober 2007 Vorsitzender, wurde von der Versammlung in seinem Amt bestätigt. Der 19-jährige Student erhielt 21 von 24 Stimmen. Zwei Stimmberechtigte enthielten sich, ein Wahlzettel war ungültig. Zu seinen Stellvertretern wählte die Konferenz Natascha Schmitt, Hella Schneider, Jonas Priester und Michael Wohlfart. Der bisherige Stellvertreter Martin Jeck kandidierte nicht mehr. Zur Begründung führte er seinen Beruf und seine Funktion als stellvertretender Vorsitzender im SPD-Ortsverein südliche Innenstadt an. Der Juso-Landesvorsitzende Fabian Löffler, zugleich Mitglied des Ludwigshafener Stadtverbands, forderte seine Genossen auf, den Juso-Unterbezirk mit Frankenthal und dem Landkreis wiederzubeleben.

Quelle: Rheinpfalz, 07.10.09

 

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