Gedanken zum Jahreswechsel aus Sicht des SPD Ortsvereins Pfingstweide

Ortsverein

Wenn Sie die letzte Ausgabe unserer Pfingstweide-Zeitung in Händen halten ist die Adventszeit bereit angebrochen. Wieder geht ein Jahr seinem Ende entgegen. Zeit sich auch an das zu erinnern, welches man hinter sich gebracht hat, aber auch Zeit, um sich Gedanken über Weiteres und Zukünftiges zu machen. Das gilt für den privaten Bereich, für die Familie, aber auch für  das Leben in seinem nächsten Umfeld. Viele sind engagiert in Vereinen, in den Parteien, in den Kirchen oder bei karitativen Verbänden.  Allen  diesen Mitmenschen möchten wir ganz herzlich für ihr vielfältig engagiertes Handeln herzlich Dank sagen. Ohne diese Bereitschaft wäre ein Gemeinschaftsleben gar nicht möglich.

Betrachten wir es aus der Sicht unserer Arbeit in der SPD, so waren es im nun zu Ende gehenden Jahr so manche Themen, die es galt zu diskutieren und Entscheidungen zu treffen.  Zu Beginn des Jahres war es das Thema „Umbau der Hochstraße“ das uns  stadtweit beschäftige.  Die SPD Pfingstweide informierte bei einem Infostand über die neusten Entwicklungen, die zu einem weiteren verfolgen der Planung einer Stadtstraße führten.  In einer Bürgerversammlung, zu der alle angrenzenden Anwohner der Pfingstweide eingeladen waren, informierte die Verwaltung über den ersten Bauabschnitt der Straßensanierung in unserem Stadtteil.  Diese Maßnahme wird mit Mitteln der Straßenausbausatzung finanziert werden. Bei der endgültigen Entscheidung über diese Maßnahme im Ortsbeirat wurden auch die Wünsche und Anregungen der Bürger berücksichtigt.  Nun hoffen wir, dass mit dem  1. Bauabschnitt , der vom  Brüsseler Ring 49 bis zur Prager Str. führen wird, zügig nach der kalten Winterzeit im März/April begonnen wird. Erfreut ist der SPD Ortsverein über die zügige Bautätigkeit in unserer Ortsmitte. Das Jahr über entstanden dort Reihenhäuser und moderne dreigeschossige Wohngebäude, die sich gut in unser Ortszentrum einfügen. Wir wünschen und hoffen, dass sich die künftigen Bewohner dort gut einleben werden und sich in unserem Stadtteil wohl fühlen.

Wir freuen uns sehr über die positive Entwicklung unseres Bürgergartens.  Hier haben sich einige eifrige „Gärtner“ eine Oase der Ruhe geschaffen, die auch ich gerne besuche.  Es gibt aber auch einige Dinge in unserem Stadtteil die uns genauso, wie vielen von ihnen,  Sorgen bereiten.  Dazu gehören die Leerstände in unserem Einkaufszentrum, die wir aber schwer beeinflussen können. Erfreulich jedoch die Eröffnung eines Obst- und Gemüseladens und das Angebot des Sozialkaufhauses in dem man doch auch mal ein „Schnäppchen“ machen kann oder auch für den kleinen Geldbeutel etwas zu finden ist.  Auch stört uns die teilweise unzureichende  Grünpflege in unserem Stadtteil, aber auch der Müll, der  oftmals von uneinsichtigen Bürgern einfach auf die Straße geworfen wird oder im nahen Grünzug entsorgt wird.  Wir hoffen auf ein längst fälliges Grünkonzept im neuen Jahr.

Zum Jahresende wird in unserem Ortsbezirk Oppau,  Edigheim und Pfingstweide das Thema Unterkünfte für Asylbewerber breit  diskutiert. Auch uns in Ludwigshafen werden derzeit,  teilweise mehrmals wöchentlich,  Asylbewerber aus Kriegsgebieten zugewiesen, die hier Schutz und Hilfe suchen. Wir alle müssen Verantwortung für eine gute Unterbringung der Menschen tragen, die bereits einen großen Leidensweg hinter sich haben. Es  ist sinnvoll und eine gesellschaftliche Verpflichtung  allen Menschen, die aus Kriegsgebieten und menschenverachten Staaten kommen, in Wohnungen und Gemeinschaftsunterkünften Obdach zu gewähren.  Auch wenn wir so manche Sorgen von Mitbürgern verstehen können,  wollen wir uns dieser Aufgabe  nicht verschließen. Wir möchten in der ehrenamtlichen Arbeitsgruppe zur Unterstützung  der  zukünftigen Bewohner der Kranichstraße einbringen und uns dort engagieren.  Wir hoffen immer noch darauf, dass dies auch viele Mitbürger tun werden. Nur so kann es für alle eine neue Bereicherung in unserer Gesellschaft werden. 

Die Mandatsträger der SPD Pfingstweide wünschen allen Mitbürgern und Mitbürgerinnen eine geruhsame Adventszeit,  ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute im neuen Jahr. Möge es uns gemeinsam gelingen mit Verständnis und gegenseitiger Toleranz ein erfolgreiches 2016 zu meistern.

 

Ihre

Gabriele Albrecht   

Stadträtin und stellvertretende Ortsvorsteherin

 

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