Fachhandel in der Ludwigstraße - STEINRUCK unterstützt Forderung des Einzelhandelsverbandes

Kommunales

„Ich unterstütze die Forderung des Vorsitzenden des Ludwigshafener Einzelhandelsverbandes Edmund Keller hinsichtlich der Ansiedlung von Einzelhandelsgeschäften in der Innenstadt als Alternativangebote zu den Läden in den beiden Einkaufscentern“, so die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin Jutta STEINRUCK.

STEINRUCK: „Was die Stärkung der Innenstadt durch lokale Entwicklungs- und Aufwertungsprojekte betrifft, so hat bereits im Juli 2015 der rheinland-pfälzische Landtag das Gesetz über lokale Entwicklungs- und Aufwertungsprojekte (LEAPG) beschlossen und somit die Möglichkeit geschaffen, im Rahmen der Ziele und Maßnahmen des Gesetzes auf kommunaler Ebene tätig zu werden. Aus Gesprächen ist mir bekannt, dass es auch bei uns in Ludwigshafen Interesse an der Einführung eines Projektes gibt. Dies entspricht meines Erachtens genau der Intention von Herrn Keller, der auch einen formellen Zusammenschluss der Hauseigentümer mit einer gemeinsamen Zielsetzung vorschlägt.“

„Deshalb erachte ich es als sinnvoll, dass die Verwaltung in Verbindung mit der stadteigenen Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft (WEG) zunächst eine Mustersatzung konzipiert, die dann als Grundlage für mögliche Projektbereiche entsprechend modifiziert zur Anwendung kommen könnte“, betont STEINRUCK. Durch das Landesgesetz wird es Eigentümern ermöglicht, auf eigene Initiative, in privater Organisations- und Finanzverantwortung vielfältige Maßnahmen und Aktionen zu planen, umzusetzen und somit eine unmittelbare Verbesserung ihres eigenen Umfeldes zu erreichen.

STEINRUCK: „Als Oberbürgermeisterin werde ich außerdem ein klares Konzept für die Fortentwicklung und den Umbau der Innenstadt zum Wohn- und Arbeitsstadtteil mit Bildungs-, Kultur- und Freizeitwert vorlegen. Dies hilft auch dem bestehenden Fachhandel und setzt Impulse für Neuansiedlung nach dem Prinzip „Klasse statt Masse.“

„Eine Innenstadtentwicklung mit weniger Beton und mehr Wohlfühlorten wird gerade auch dazu beitragen, auch an kritischen Punkten, wie dem Berliner Platz, mehr Aufenthaltsqualität zu schaffen und das Sicherheitsempfinden der BürgerInnen zu erhöhen“, so STEINRUCK abschließend.