Europa im regionalen und kommunalen Blickfeld

Kommunales

In ihrer Funktion als europapolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz hat die Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Heike Scharfenberger am 9. und 10. April 2018 an der Konferenz von SPD-Europapolitikerinnen und Europapolitiker aus dem gesamten Bundesgebiet in Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern teilgenommen.

Auf der zweitägigen Tagung, die Einladung erfolgte durch die SPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern, haben die Teilnehmer länderübergreifend ihre Positionen, Ideen und Erfahrungen aus den jeweiligen Regionen und Kommunen ausgetauscht. Scharfenberger: „Es waren gute, konstruktive aber auch kritische Beratungen in Ludwigslust. Es wurde festgestellt, dass  weiterhin eine Strukturförderung für Deutschland im EU-Haushalt notwendig ist, um neue Aufgaben durch neue Einnahmen zu finanzieren. Das wesentliche Ziel ist es, Europa gerechter und sozialer zu gestalten“.

Hinsichtlich lokaler Auswirkungen Europas, diskutierten die Europapolitikerinnen und Europapolitiker unter anderem über die Arbeit des Ausschusses der Regionen. Dabei kamen Ideen zur Sprache, so dem Ausschuss zusätzliche Kompetenzen zu verleihen. Zum Beispiel ein Veto- oder Klagerecht in kommunalen bzw. regionalen Fragen. Beim Thema „Soziales Europa“ standen Themen wie eine Garantie für Kinder auf Ernährung, Gesundheit und Unterkunft, die Einführung einer europäischen Arbeitsbehörde, grenzübergreifende Ausbildungsmodelle und ein auf das jeweilige nationale Gehaltsniveau bezogener Mindestlohn in den Mitgliedstaaten zur Diskussion. Ein weiterer Vorschlag war auch die standardisierte Überprüfung aller EU-Entscheidungen auf ihre sozialen Auswirkungen, gerade auch die Kommunen betreffend.

„Die Teilnehmer der zweitägigen Konferenz waren sich abschließend einig, das Projekt Europa nicht nur auf die regionale Ebene herunterzubrechen. Auch die Menschen unmittelbar vor Ort in den Kommunen müssen täglich neu auf die Errungenschaften und Vorteile eines geeinten Europas aufmerksam gemacht werden.  Zugleich müssen Kritik und Fragen aufgenommen werden, um Probleme und Missstände frühzeitig zu erkennen und nach Möglichkeit auch abzustellen“, so die Landtagsabgeordnete Heike Scharfenberger.

 

Heike Scharfenberger, MdL

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