Ein Jegliches hat seine Zeit....

Landespolitik

Liebe Maudacherinnen und Maudacher,

zum Jahresende werde ich die politische Bühne als hauptberufliches Mitglied des Landtags verlassen, mich auf mein ehrenamtliches Engagement im Bezirkstag der Pfalz beschränken, Pensionist und Opa sein.
Meine Nachfolgerin im Landtag wird Heike Scharfenberger aus Ruchheim werden. Ihr wünsche ich viel Erfolg !
 

Vor mehr als 45 Jahren, zu Beginn des Jahres 1969 wollte auch ich „mehr Demokratie wagen“ und trat als in der Evangelischen Jugend engagierter Zwanzigjähriger in die SPD Willy Brandts ein.
Meine Freizeit verbringe ich schon länger als 40 Jahre mit Kommunalpolitik in verschiedenen Gremien und Ämtern. Es begann im Ortsbeirat, im Stadtrat und mit dem Amt des Ortsvorstehers, später als Mitglied des Bezirkstages und als SPD-Vorsitzender für die Stadt und die Vorderpfalz.
Den Schritt aus dem Rektorat einer Schule in die Politik als Beruf wagte ich vor 23 Jahren als ich zum hauptamtlichen Beigeordneten und Kulturdezernenten der Stadt gewählt wurde. Zehn Jahre später haben Sie mich in den Landtag von Rheinland-Pfalz gewählt. Dort konnte ich mehr als 13 Jahre auch für unsere Heimatstadt arbeiten.
Gerne blicke ich auf großartige und auch auf schwierige Zeiten zurück. Immer hat es mich zufrieden gemacht, wenn ich helfen konnte. Damit meine ich nicht nur die großen Themen wie etwa das Einwerben von Zuschüssen für unsere Stadt oder für unsere Vereine und Initiativen.
Ich denke vor allem an die zahlreichen Menschen, die sich mit ihren Problemen an mich gewandt haben. Dabei ging es zum Beispiel um Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser, Staatsbürgerschaften und oft genug auch um Ausbildungs- und Arbeitsplätze. Manchmal war Hilfe möglich, gelegentlich auch nicht. Aber dann war es oft hilfreich zuzuhören und erklären zu können. Das werde ich vermissen.
Den vielen Menschen, die mich auf dem langen „Marsch durch die Institutionen“  unterstützt haben, danke ich auf diesem Weg sehr herzlich.  Es waren nicht nur die Maudacher Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten,  aber die zuerst!  
Und dann, im kommenden Februar wollen wir sehen, ob Udo Jürgens recht hat:                 „Mit 66 Jahren.... usw.“   
Ihnen allen wünsche ich Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr!

Herzlich Ihr    
Günther Ramsauer

 

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