Doris Barnett feiert 60. Geburtstag - SPD gratuliert mit einem Fest

Pressemitteilung

Die SPD Ludwigshafen gratuliert Doris Barnett am Mittwoch, 22. Mai 2013, zum 60. Geburtstag. Barnett ist seit 1994 Mitglied des Deutschen Bundestags. Drei Mal (1998, 2002 und 2005) gewann sie für Ludwigshafen das Direktmandat, 1998 mit 47,9 Prozent im direkten Duell gegen den damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl. „Das 98er Ergebnis, der Sieg über Kohl, bescherte Doris Barnett und damit ihrer Heimatstadt Ludwigshafen eine hohe Aufmerksamkeit in Berlin“, lobt Wolfgang van Vliet, Vorsitzender der SPD Ludwigshafen, seine Vertreterin. „In all den Jahren fühlten wir uns mit Doris in Berlin stets gut vertreten. Nicht zuletzt bewirkte sie die Fortdauer der gewerbesteuerlichen Organschaft, die unserer Stadt einen größeren zweistelligen Millionen-Betrag bescherte.“ Bei der Bundestagswahl im September tritt Barnett erneut an und will den Wahlkreis 208 zum viertel Mal direkt gewinnen.

Werdegang
Nach dem Besuch der Volksschule und der Staatlichen Handelsschule war Barnett von 1969 bis 1970 als Schreibkraft bei der BASF in Ludwigshafen tätig. Anschließend besuchte sie ein Wirtschaftsgymnasium, wo sie 1973 das Abitur bestand. Danach absolvierte sie ein Studium der Rechtswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, das sie nach dem Referendariat 1982 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen abschloss. 1982 begann sie ihre Tätigkeit als Rechtssekretärin beim DGB und wechselte 1983 in die Bezirksverwaltung Mainz der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr. 1987 trat sie in die Personalabteilung der TWL AG ein und war hier auch bis zu ihrem Ausscheiden 1992 Arbeitnehmervertreterin im Aufsichtsrat. Anschließend leitete sie bis 1994 das zum Sozialdezernat gehörende Sozialverwaltungsamt der Stadt Ludwigshafen.

Barnett wurde 1992 Landesvorsitzende der Naturfreunde Rheinland-Pfalz. Sie ist Vorstandsmitglied beim Verein für Berufliche Bildung in Speyer und stellvertretende Vorsitzende des EnergieDialogs 2050 e.V. Daneben gehört sie vielen Vereinen als Mitglied an. Sie ist verheiratet und hat ein Kind.

Zur anstehende Wahl
„In Deutschland liegt noch vieles im Argen, angefangen vom Arbeitsmarkt über die Energiewende bis zu einer sicheren Rente, bezahlbarem Wohnraum und einer auf die Zukunft ausgerichteten Industriepolitik. Deshalb trete ich aus voller Überzeugung und mit Herzblut im September wieder bei der Bundestagswahl an“, erklärt eine kämpferische Barnett, mit dem Ziel des Gewinns des Wahlkreises Ludwigshafen-Frankenthal vor Augen. „Der Armutsbericht ist ein Armutszeugnis für die Regierung. Der Arbeitsmarkt muss neu geordnet werden, Leiharbeit verringert und ein gesetzlicher Mindestlohn eingeführt werden. Die Kanzlerin macht von ihrer Richtlinienkompetenz keinen Gebrauch und lässt sich von den kleinen Regierungspartnern treiben, siehe Betreuungsgeld und Steuersenkungsversprechen. Die Energiewende wurde in den Sand gesetzt, jetzt zahlen die Kleinverbraucher die Kosten. Da ist vieles liegen geblieben, nicht angefasst worden – dafür werden wieder die Sozialdemokraten gebraucht!“