"Barrierefreiheit geht uns alle etwas an"

Programmatisches

Städte wie Ludwigshafen als Vorreiter in Sachen Barrierefreiheit gefragt

EUROCITIES, ein Zusammenschluss von 130 europäischen Großstädten, macht sich dafür stark, allgemeine Standards in Sachen Barrierefreiheit zu definieren, um die Inklusion in der Gesellschaft sowie auf dem Arbeitsmarkt weiter voranzutreiben. Das Bündnis macht deutlich, dass bei der Entwicklung von Maßnahmenvor allem die Städte einbezogen werden müssen, da sich hier letztendlich das gesellschaftliche Leben abspielt.

„Ludwigshafen hat in Sachen Barrierefreiheit in den letzten Jahren viel getan, beispielsweise beim Wohnungsbau oder im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs“, so die Europaabgeordnete Jutta STEINRUCK (SPD). „Es wäre jedoch der falsche Ansatz, sich auf dem bisher Erreichten auszuruhen. Der demographische Wandel wird uns vor weitere Herausforderungen stellen. Das Thema betrifft auch nicht nur alte oder behinderte Menschen. Wer in der Stadt beispielsweise mit Kinderwagen unterwegs ist, der weiß wovon ich rede. Barrierefreiheit geht uns alle etwas an.“, so Jutta STEINRUCK.

Nicht nur im städtebaulichen Bereich ist Barrierefreiheit ein Thema. EUROCITIES hebt insbesondere die Potenziale der Digitalisierung hervor. „Im Bereich eGovernment hat Ludwigshafen noch eindeutig Nachholbedarf, da sind uns andere Städte deutlich voraus. Ziel einer modernen Verwaltung muss es sein, so viele Bürgerleistungen wie möglich online anzubieten, ohne dabei den analogen Weg zu kappen. Hiervon profitieren behinderte und nicht-behinderte Menschen gleichermaßen.“, so Jutta STEINRUCK, die sich 2017 auch um das Amt der Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen bewirbt.