AK Soziales besucht Ludwigshafener Tafel

Pressemitteilung

Im Rahmen ihrer Vor-Ort-Termine besuchte der Arbeitskreis SOZIALES der SPD Stadtratsfraktion die Ludwigshafener Tafel in der Bayreuther Straße und informierte sich über die dortige aktuelle Situation. Frau Zimmer und Herr Hundemer von der Tafel zeigten sich erfreut über den Besuch der SPD-Kommunalpolitiker und berichteten über die Arbeit der Einrichtung und äußerten auch Wünsche hinsichtlich möglicher Verbesserungen, vor allem was die Gebäudesituation betrifft.

 

Beschäftigt bei der Tafel sind etwa 100 Mitarbeiter/innen. Sie hat vier Lieferfahrzeuge, um die Waren bei den Firmen abzuholen. Geöffnet ist die Tafel von Montag bis Samstag. Jede/r Käufer/in kommt 1x pro Woche an einem fest vereinbarten Tag, um die Kunden zahlenmäßig besser auf alle sechs Tage zu verteilen. Pro Erwachsenen wird 1,50 Euro und pro Kind 0,50 Euro als Kaufpreis verlangt, egal was für laufenden Lebensunterhalt gebraucht und wieviel eingekauft wird.

 

An laufenden Betriebskosten der Tafel fallen solche für Strom, Gas, Wasser und öffentliche Grundstücksabgaben an. Das Gelände und das Gebäude selbst kann ohne Kosten genutzt werden. Notwendig wäre hier eine Gebäudeisolierung, weil vor allem über das Stahldach in der Verkaufshalle viel Wärme verloren geht. Ebenso sollte das direkt unter dem Dach angebrachte Heizgebläse umgehend durch eine verbrauchs-optimierte Anlage ersetzt werden. Auch die Außenanlage sollte wegen der Anlieferung und den dort befindlichen Lager-Containern hinter und neben dem Gebäude unbedingt befestigt werden.

 

Die als Lagerräume genutzten Außen-Container sind "in die Jahre gekommen" und abgenutzt. Hier wird die SPD versuchen neueren Ersatz zu vermitteln. „Die Tafel wirtschaftet mit den erzielten Verkaufs Einnahmen und Spenden und leistet eine gute soziale Arbeit, die von der Sache her "Hilfe zumLebensunterhalt" darstellt, auf die ein Rechtsanspruch besteht“, so der stellvertretende sozialpolitische Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion Hans-Joachim Weinmann. Deshalb wird die SPD im Sozialausschuss anfragen, ob hier nicht ein laufender Betriebskostenzuschuss im Rahmen des städtischen Haushaltes gewährt werden müsste

 

„Die SPD-Fraktion bedankt sich bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die sich für die Tafel engagieren. Gute und sozial notwendige Einrichtungen in unserer Stadt müssen weiterhin vorhanden sein und auch bleiben. Die SPD wird sich weiterhin für eine Sozialpolitik einsetzen, die für die Menschen unserer Stadt hilfreich ist“, so der sozialpolitischer Sprecher der Fraktion Holger Scharff.

 

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