AFA Landes- und Regionalvorstandsmitglied Holger Scharff: "Sonntagsarbeit darf nicht ausgeweitet werden"

Pressemitteilung

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Im Bundesland Hessen wird derzeit aktuell in der Landespolitik die Ausweitung der Sonntagsarbeit diskutiert. Der dortige Sozialminister von der CDU will für bestimmte Betriebe eine Erleichterung der Genehmigung für die Sonntagsarbeit.

Solche Diskussionen in einem Bundesland ziehen dann schnell über die Grenzen und schon hört man auch in Rheinland-Pfalz zum Beispiel die Forderungen nach mehr verkaufsoffenen Sonntagen.

Holger Scharff, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD im Unterbezirk Vorderpfalz, stellt dazu fest, dass dies man allem Nachdruck verhindert werden muss. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer brauchen ihre wenige Freizeit um sich ein wenig auszuruhen von dem täglichen Arbeitsstress, so Scharff weiter. In allen Betrieben ist der Druck auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits schon heute so hoch, dass viele Menschen durch ihre tägliche Arbeit krank werden. Der Druck am Arbeitsplatz durch weitere Sonntagsarbeit darf nicht noch verstärkt werden.

Die Menschen müssen das Recht haben auch einen Tag in der Woche frei nur nach ihren Planungen zu gestalten. Jede weitere Ausweitung der Sonn- und Feiertagsarbeit vernichtet das gesellschaftliche Leben.

Sonntagsarbeit muss die Ausnahme bleiben für Bereiche, die man wirklich nicht ruhen lassen kann wie Polizei, Feuerwehr und Krankenpflege.

Man darf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht zum Spielball der Arbeitgeber machen und sie nach Gutsherrenart verplanen, so der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD Holger Scharff.

 

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