Fraktion vor Ort

Fraktion

Ganz nah am Bürger! Das ist schon immer Programm der SPD in Ludwigshafen gewesen und wird auch so gelebt. In einer Reihe von Besuchen machen sich der OB – Kandidat Wolfgang van Vliet, die Fraktionsvorsitzende Heike Scharfenberger und weitere Fraktionsmitglieder ein Bild vor Ort. Diesmal besuchten sie die Südliche Innenstadt.

Begrüßt wurden sie durch den stellvertretenden Ortsvorsteher Bernd Laubisch und Mitglieder des Ortsbeirats. Ein Besuch bei den Geschäftsleuten der Mundenheimer Strasse - Scheurer, Mohrbacher , Galerie Lauth und Kichererbse - ergab, dass sie mit dem Neubau der Einkaufsstraße sehr zufrieden sind. Leider ist die lange Sperrung der Straße noch nicht überwunden, die Laufkundschaft hat sich noch nicht in ausreichendem Maß wieder eingestellt. Trotzdem überwiegt der Optimismus, dass sich die Situation bessern wird.

Ein nächster Treff galt dem SV-Südwest in der Mundenheimer Straße, wo die Vorsitzende des Vereins, Gerda Reiff mit zahlreichen Mitgliedern die Delegation willkommen hieß. Der SV-Südwest ist mit 500 Mitgliedern, darunter ca. 200 Jugendlichen ein wichtiger Bestandteil des Ludwigshafener Vereinslebens und trägt mit seiner vorbildlichen Jugendbetreuung hervorragend zum Wohl der Gesundheit der Jugend bei. Darüber hinaus betreibt er aktive Integrationsarbeit. Immerhin bestehen die Fußballmannschaften inzwischen zu 99 Prozent aus Jugendlichen mit Migrationshintergrund, sind also ein echter Schmelztiegel für ein gedeihliches Miteinander in Ludwigshafen. Allerdings wurden auch Wünsche vorgetragen, die dem Verein seit Jahren am Herzen liegen. So sind die Jugendräume des SV-Südwest in einem Zustand, der einer dringenden Sanierung bedarf. Nicht schließende Fenster, die Heizkosten steigen dadurch immens, ein total marodes Dach, fehlende Umkleideräume für Schiedsrichter, ein fehlender Mannschaftsraum machen dem Verein zu schaffen. Hier kann auch nicht mehr durch Selbsthilfe ehrenamtlicher Mitglieder Unheil vermieden werden. Ein ordentlicher Spielbetrieb im Jugendbereich ist gefährdet und bedarf baldiger Abhilfe. Kleinmaßnahmen der Stadt wie Zaunerneuerung könnte die Anlagen vor dem um sich greifenden Vandalismus schützen. Dabei wies der Vorstand auf die gute Zusammenarbeit mit dem Sport – und Bäderamt hin und wollte in keinem Fall Unmut erzeugen.

Wolfgang van Vliet und Heike Scharfenberger nahmen die Probleme mit, konnten allerdings wegen der angespannten Finanzsituation keine konkreten Versprechungen machen. Im Rahmen des Möglichen werden sie sich um Abhilfe bemühen.

Letzter Anlaufpunkt galt dem ESV. Hier erwarteten bereits zahlreiche Vorstandsmitglieder die Besuchergruppe. Der mit über 3000 Mitgliedern größte Verein Ludwigshafens kann auf eine herausragende Bilanz hinweisen. So befinden sich dank zahlreicher ehrenamtlicher Mitarbeiter die Anlagen des Vereins in einem ordentlichen Zustand. Vorsitzender Winkler wies deshalb auch mit Stolz auf zahlreiche Aktivitäten in und für die Stadt hin. So beteiligt der ESV sich an der Aktion „Sport bildet Jugend“, einem Projekt, das jugendlichen Fußballspielern nahezu eine zweite Heimat im Verein bietet. Man kümmert sich dort um Hausaufgaben und ermöglicht den jungen Leuten ein professionelles Fußballtraining. Die Ergebnisse der zum großen Teil aus Migrationskindern bestehenden Truppe sind sehenswert. Schulnoten und sportliche Ergebnisse zeigen , dass man hier auf dem richtigen Weg ist.

Der ESV stellt auch eine qualifizierte Übungsleiterin für Gefangene zur Verfügung, ein gelungenes Projekt. Natürlich trug man auch Wünsche vor, wie z.B. Planungssicherheit für die nächsten Baumaßnahmen : Das Dach der Halle muss gedämmt und saniert werden. Der beantragte Zuschuss ist noch nicht genehmigt. Der Verein möchte die bestehende Erbpacht ablösen. Dazu muss die Stadt von ihrem Vorkaufsrecht zurücktreten. Der Sportplatz müsste saniert werden, der übrigens nicht wie sonst üblich abgesperrt wird, sondern den Kindern der Nachbarschaft zur Verfügung steht. Wegen der Staubentwicklung des Hartplatzes denkt man an einen Kunstrasenplatz. All diese Maßnahmen werden durch ein verstärktes Engagement der Vereinsmitglieder ermöglicht.
Wolfgang van Vliet und Heike Scharfenberger würdigten die Vereinsarbeit und bedankten sich für den ehrenamtlichen Einsatz, der in einer Stadt nicht wegzudenken sei. Sie versprachen, dass Sportfördermittel zumindest nicht gekürzt würden, konnten aber auch hier nur auf die angespannte finanzielle Situation hinweisen.

 

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